|
|
 |
 |
 |
 |
Zeitungsberichte
|
|
|
Die Zeitungsberichte sind aus der lokalen Presse entnommen NN = Nordbayerische Nachrichten FT = Fränkischer Tag
|
Nach oben
|
Spielbericht Relegation 2. Mannschaft
|
SCA-Reserve verpasste Aufstieg knapp Im Relegationsspiel zur Kreisklasse dem TSV Röthenbach II mit 1:2 unterlegen
Die zweite Fußballmannschaft des SCA stand am Dienstag beim Relegationsspiel ganz nahe am Aufstieg in die Kreisklasse. Den «Reservisten» blieb die «Beförderung» nach einem 1:2 gegen den TSV Röthenbach aber ebenso verwehrt wie der Ersten, die das Relegationsspiel unglücklich verloren hatte.
|
|


|
Nach oben
|
|
|
Eigentlich, das war am Rande des neutralen Platzes beim SC Eltersdorf zu hören, wollte keine der beiden «Zweiten» aufsteigen, denn sowohl die Adelsdorfer als auch die Röthenbacher wären in der Kreisklasse in der gleichen Spielklasse wie die jeweils erste Fußballmannschaft.
Um Punkte müssen die Röthenbacher aber jetzt in einer anderen Gruppe spielen, um nicht gegen den eigenen Verein antreten zu müssen. Bei einem Sieg wären auch die Adelsdorfer vor dieser kuriosen Situation gestanden. Nur war die Begegnung zwischen den beiden Mannschaften in Eltersdorf alles andere als «aufstiegsverdächtig».
Daran änderte auch nichts das 1:0 für den TSV, das Alexander Schwarzmeier mit dem ersten richtigen Schuss auf den Kasten von Marco Egelseer in der 32. Minute erzielte. Für den SCA glich in der 41. Minute Andre Herzig aus. In der 63. Minute machten schließlich die Röthenbacher dem «Spiel auf sehr schwachem Niveau» (SC-Abteilungsleiter Helmut Wölfel) mit dem 2:1 ein Ende.
Ein Ende beim SCA hat auch die Tätigkeit des Trainers der «Zweiten», Dietmar Berner, gefunden. Man werde sich nach einem neuen Coach umsehen müssen, so Helmut Wölfel, der das Relegationsspiel mit den Worten resümierte: «Keiner von beiden gehört in die Kreisklasse.» Wobei, das muss am Rande erwähnt werden, die Zweite des SCA in der Saison mit 23 Siegen glänzte.
Gegen die DJK Neuses beispielsweise feierten die gelb-schwarzen Kicker mit 9:0 ein Torfestival. Und ähnliche Ergebnisse werden die Mannen um Spielführer Johannes Warter auch in der kommenden Saison anstreben - wie gehabt, in der A-Klasse Erlangen/Pegnitzgrund.
Adelsdorf: Egelseer, Mönius Florian, Lipphardt, Mönius Matthias, Mönius Holger, Lütenhoner, Warter, Albrecht, Rosenbach, Philipp, Zagarella.
|
Nach oben
|
Spielbericht Relegation
|
Zum ausführlichen Spielbericht des Relegations-Spiels gegen TSV Frauenaurach bitte hier klicken
|
Nach oben
|
NN 06.06.08 Vorbericht zum Relegationsspiel
|
Alles reine Kopfsache Skepsis bei SC Adelsdorf und TSV Frauenaurach
Wie das so ist vor Endspielen: Auch vor der Relegation zur Fußball-Kreisliga schieben sich der SC Adelsdorf und der TSV Frauenaurach gegenseitig die Favoritenrolle zu. Wer am besten tiefgestapelt hat, zeigt sich heute Abend ab 18.30 Uhr auf dem Platz des TSV Röttenbach.
|
|


|
Nach oben
|
|
|
In Adelsdorf ist man einiges gewohnt in Sachen Relegation: Seit dem Abstieg aus der Kreisliga 1994/95 - Trainer war damals übrigens ein gewisser Helmut Ullrich, heute Coach in Frauenaurach - hatte der SCA mehrfach die Chance, über die Hintertür wieder ins Kreis-Oberhaus zurückzukehren, doch es klappte nie. Und auch diesmal geht Fußball-Abteilungsleiter Helmut Wölfel die Befürchtung, dass die schwarze Serie einfach nicht reißen will.
Denn zur Unzeit sei die personelle Lage «ganz schlecht». Denn gleich eine ganze Reihe von Stammspielern muss verletzungsbedingt passen, darunter Daniel Brenner (Sehnenriss im Arm), Daniel Scheidt (Schlüsselbeinbruch), Heiko Lütkenhöner (Meniskusprobleme), Alexander Triebel und Bastian Mönius (beide Kreuzbandriss). Alle stünden auch definitiv nicht in der zweiten Relegationsrunde zur Verfügung.
Trotz dieser Personalprobleme - die unglaubliche Zahl von 32 Spielern setzte SCA-Spielertrainer Joao Oliveira in 28 Spielen ein - schaffte man Platz zwei. Und hofft nun, dass man aus der vermeintlichen Außenseiterposition erfolgreicher ist als bei den bisherigen Anläufen. Wölfel: «Da galten wir meist als Favorit und sind gescheitert.»
Den Adelsdorfer Kasten sauber halten soll heute wieder Markus Hausmann, der als ehemaliger Frauenauracher noch weiß, wohin seine Ex-Kollegen schießen.
Im Gehäuse auf der Gegenseite steht nach zwei Wochen Pause wieder Stammkeeper Thomas Schwarz, welcher der TSV-Deckung Sicherheit verleihen soll. Denn die Frauenauracher müssen mit einer psychologisch schwierigen Situation umgehen: Sie lagen in der Kreisklasse 1 lange vorn, wurden aber am letzten Spieltag nach dem 1:1 in Weisendorf noch vom SC Uttenreuth abgefangen.
TSV-Abteilungsleiter Waldemar Keim: «Das ist reine Kopfsache. In den letzten Wochen haben wir nicht gegen unsere Gegner, sondern vor allem gegen unsere eigenen Nerven gespielt.» Damit diese sich beruhigen, gab es am Dienstag ein letztes lockeres Training und hinterher ein gemeinsames Pizza-Essen - «damit die Sperre im Kopf weg geht», so Keim. Auch er erklärt den Gegner, der ja seit Jahren vorne in der Liga mitspiele, zum Favoriten: «Wir sind psychologisch im Nachteil. Wichtig wird vor allem sein, wie wir heute ins Spiel finden.»
|
Nach oben
|
Spiel der Woche
|
Zum ausführlichen Spielbericht des Spiels gegen Germania Forchheim bitte hier klicken
|
Nach oben
|
NN 30.05.08 (Spiel der Woche)
|
SCA schaut nur auf sich selbst Adelsdorf kann mit Sieg alles klar machen - und im Hinterkopf ist ein VfB-Patzer
Die Zielsetzung für den SC Adelsdorf ist klar vorgegeben: Der Zweite der Kreisklasse 2 muss morgen zu Hause gegen Germania Forchheim gewinnen, um seinen Platz zu sichern, der dann zu den Relegationsspielen zum Aufstieg in die Kreisliga berechtigt.
|
|


|
Nach oben
|
|
|
Erst in zweiter Linie riskiert man einen Blick auf die anderen Plätze, denn es darf davon ausgegangen werden, dass sowohl der mit drei Punkten Vorsprung führende Tabellenführer VfB Forchheim als auch Verfolger TSV Höchstadt ihre jeweiligen Partien für sich entscheiden.
Der VfB gastiert beim Schlusslicht Jahn Forchheim II, das wohl kaum etwas gegen die ambitionierte Truppe von Trainer Michael Rödl ausrichten wird. Höchstadt hat nur einen Punkt Rückstand auf die Adelsdorfer und wird zu Hause gegen die abstiegsgefährdeten Neuhauser ebenfalls voll auf Sieg spielen.
So gesehen wäre alles andere als ein Dreier für Adelsdorf fatal. Zwar fallen beim SCA mit Scheidt (Schulterbruch aus dem Spiel gegen Höchstadt vor zwei Wochen) und Brenner (Sehnenriss) erneut zwei Spieler neben den Langzeitverletzten Triebel, Mönius und Lütkenhöner aus, so dass Spielertrainer Joao Oliveira mit seinem letzten Aufgebot antreten muss, doch Spielleiter Wölfel glaubt fest an einen Erfolg der Mannschaft, die nach langen Jahren endlich wieder in der Kreisliga spielen wolle.
Einfacher ist die Aufgabe von Gast Germania Forchheim. Die Elf von Interimstrainer Wolfgang Hüttner kann locker aufspielen, denn die Saison ist für den Fünften gelaufen. Beim heutigen Festkommers zum 100-jährigen Bestehen des Vereins hätte man gerne den Wiederaufstieg gefeiert. Doch es kam anders. Zunächst warf Spielertrainer «Gido» Salihovic nach neun Spielen frustriert das Handtuch. Anfang 2008 legten der 2. Vorsitzende Hitzer und Abteilungsleiter Politi ihre Ämter nieder. Zusätzlich verließen insgesamt sieben Spieler nach der Vorrunde den Verein, um sich, so Vorsitzender Walenta, anderen Vereinen anzuschließen, die mehr Geld zur Verfügung hatten. Besonders schmerzlich war der Weggang von Christian Glauber, Christian Landgraf und vor allem Anthony Strasser. Von diesem Aderlass erholte sich der Verein so schnell nicht. Morgen gegen Adelsdorf werde man, so Walenta, sportlich auftreten und keinesfalls von vornherein die Punkte abgeben.
|
Nach oben
|
Spiel der Woche
|
Zum ausführlichen Spielbericht des Spiels gegen den TSV Höchstadt bitte hier klicken
|
Nach oben
|
NN 10.05.08 (Spiel der Woche)
|
Der Spitzenreiter sinnt auf Revanche Im Spiel der Woche erwartet heute, 16 Uhr, der SC Adelsdorf den Rangersten Höchstadt
Das Spiel der Woche steigt am heutigen Pfingstsamstag um 16 Uhr in der Kreisklasse, Gruppe 2. Dabei erwartet der Verfolger SC Adelsdorf den Spitzenreiter TSV Höchstadt, der in der Vorrunde zu Hause mit 2:4 noch den Kürzeren gezogen hatte. Versteht sich, dass Revanche angesagt ist.
Helmut Wölfel vom SC Adelsdorf wäre heute mit einem solchen Ergebnis wie in der Hinrunde natürlich wieder hochzufrieden. Man bliebe weiter auf Tuchfühlung zum Spitzenreiter TSV Höchstadt und hielte die eigenen Aufstiegsambitionen am Kochen. Doch, so Wölfel, der Gegner sei nicht von Pappe und stehe nicht zu Unrecht an der Tabellenspitze.
SC-Spielertrainer Joao Oliveira - der Verein hat sich übrigens über ein weiteres Engagement mit ihm geeinigt - muss auf Alexander Triebel, Bastian Mönius und Heiko Lütkenhöner wegen diverser Verletzungen verzichten. Ansonsten sind aber alle Mann an Bord, so dass sich die kompakte Truppe heute doch einiges ausrechnet.
Man weiß, dass nur ein Sieg weiterhilft und will dementsprechend agieren. Hätte der SC, so Wölfel, nach der Winterpause im März nicht etwas geschwächelt, wäre man, so Wölfel, noch näher an der Spitze dran gewesen. Trotzdem könne man heute mit einem Erfolg eventuell sogar die Tabellenführung übernehmen.
Respekt vor dem Gegner hat natürlich auch Jochen Limmer, seines Zeichens Spielertrainer des TSV Höchstadt. Er hofft, dass er mitspielen kann, obwohl er immer noch an den Folgen einer Zerrung laboriert. Doch wer Jochen Limmer kennt, weiß, dass der technisch beschlagene Mittelfeldmotor alles daransetzen wird, um seine offensiv ausgerichtete Truppe zu unterstützen.
In der Offensivstärke sieht Limmer auch die Stärke seines Teams, das die letzten zehn Spiele nicht mehr verloren hat, allerdings am letzten Wochenende gegen den Tabellenletzten Jahn Forchheim II etwas schwächelte, als man in Forchheim über ein mageres 1:1 nicht hinauskam.
Doch heute, so Limmer, will es seine Truppe wissen, will Revanche für die dumme 2:4-Heimniederlage in der Vorrunde nehmen und mit einem Sieg weiter mit vorne dabei bleiben und, wenn möglich, natürlich Meister werden. Zielsetzung vor der Saison war ein Platz unter den ersten fünf. Dieses Vorhaben sei jetzt schon in die Tat umgesetzt worden. Also kann man heute eigentlich gelassen aufspielen.
|
Nach oben
|
Spiel der Woche
|
Zum ausführlichen Spielbericht des Spiels gegen die DJK Willersdorf bitte hier klicken
|
Nach oben
|
NN 08.03.08 (Spiel der Woche)
|
«Ausfälle sind zu verkraften» SC Adelsdorf fühlt sich heuer endlich «reif für den Aufstieg» Eigentlich hätten sie 13 Punkte mehr auf dem Konto haben können und würden so vorne mitspielen - die Rede ist von der DJK Willersdorf, die morgen um 15 Uhr beim Spitzenreiter der Kreisklasse 2, SC Adelsdorf, ihre Visitenkarte abgeben muss.
|
|


|
Nach oben
|
|
|
So aber befindet man sich im unteren Tabellendrittel und benötigt jeden Punkt, um nicht in die Abstiegszone der Kreisklasse 2 zu geraten. Schuld an der leidigen Situation, so Fußballchef Reiner Grimm, sei man aber selber. In der Vorrunde hatte man mit Roman Leisner unwissentlich einen Spieler eingesetzt, der nicht spielberechtigt war und erst im Jahr 2008 hätte mitspielen dürfen.
Das Sportgericht verhängte besagten Abzug von 13 Punkten (sieben Punkte aus den Spielen mit Leisner und weitere sechs Punkte Abzug als zusätzliche Strafe) sowie eine Geldbuße. Strafen, die, so Grimm, heute noch schmerzen.
Morgen will man gegen den Spitzenreiter zumindest nicht verlieren,den man in der Vorrunde zur Kirchweihzeit zu Hause immerhin mit 4:2 besiegen konnte. Spielertrainer Larry Teusel hat zudem alle Mann an Bord - inklusive des inzwischen spielberechtigten Roman Leisner. Er hofft, dass sich seine sturmstarke Truppe im Spiel gegen den Patenverein gut aus der Affäre ziehen kann.
Spielleiter Helmut Wölfel vom Gastgeber sieht allerdings das von Spielertrainer Joao Oliveira gecoachte Team zurzeit gut in Schuss - zuletzt überzeugte man im Nachholspiel schließlich auswärts mit einem glatten 3:0 in Eggolsheim, so dass, so Wölfel, morgen gegen Willersdorf durchaus ein Heimsieg drin ist.
Allerdings sind Verletzte zu beklagen, die sich bei Hallenturniere Blessuren zuzogen. Andre Herzig zog sich einen Meniskusschaden zu, Bastian Mönius gar einen Kreuzbandriss. Heiko Lütkenhöner ist am Knie verletzt und Torwart Markus Hausmann ist eventuell auch nicht einsatzfähig.
Doch, so Wölfel, die Truppe sei inzwischen so gefestigt, dass auch diese Ausfälle zu verkraften seien. Der SCA will endlich in die Kreisliga aufsteigen nach diversen vergeblichen Anläufen in den letzten Jahren. Wölfel: «Diese Saison sind wir einfach dran.»
|
Nach oben
|
NN (06.03.08)
|
Vertragsverlängerung Der SC Adelsdorf hat den Vertrag mit seinem Spielertrainer Joao Oliveira um ein weiteres Jahr verlängert. Für den 32-jährigen Portugiesen bedeutet dies somit die dritte Saison als Übungsleiter beim SCA. Die Entscheidung für die Vertragsverlängerung fiel nicht nur auf Grund der aktuellen sportlichen Situation – die erste und auch die zweite Mannschaft führen derzeit in der Kreis- und der A-Klasse jeweils die Tabelle an –, sondern insbesondere auch durch die sehr positive Gesamtentwicklung der Mannschaft in den vergangenen beiden Jahren. Oliveira verstehe es ausgezeichnet, die vielen «Eigengewächse» zu entwickeln.
|
Nach oben
|
FT (08.11.2007)
|
Sinan Tosun wechselt von Adelsdorf zum TKV Der Fußball-Kreisklassist SC Adelsdorf muss ab sofort auf seinen Spieler Sinan Tosun verzichten. Wie SCA-Spielertrainer Joao Oliveira mitteilt, verlässt er den Verein aus privaten Gründen und schließt sich dem Kreisligisten TKV Forchheim an. Tosun war 2006 vom FC Burk nach Adelsdorf gewechselt und hatte dort auch schon bis 2003 gespielt.
|
Nach oben
|
FT (03.11.2007)
|
Ein junger Stürmer öffnet die Räume Sportler der Woche
An Dominik Leuner schätzt sein Trainer den Einsatzwillen. Mit sechs Toren und viel Engagement hat der 19-Jährige den SC Adelsdorf an die Spitze der Kreisklasse 2 geführt und seinem Ex-Verein noch eins ausgewischt.
|
|


|
Nach oben
|
|
|
VON UNSEREM REDAKTIONSMITGLIED Michael Memmel Adelsdorf -
„Du hast dir die falsche Mannschaft ausgesucht.“ Wenn Dominik Leuner mit dem SC Adelsdorf auf seine alten Kumpels vom TSV Höchstadt trifft, ist das kein normales Spiel. Da wird er im Vorfeld schon ein bisschen aufgezogen, an alte Niederlagen erinnert, aber auch gelockt: „Komm halt wieder zurück.“ Ein deutliches Zeichen, dass er sich als Stürmer in Adelsdorf ausgezeichnet entwickelt hat. Zwar hat er in den 14 Spielen der Vorrunde „nur“ sechs Tore geschossen, durch seine Spielweise allerdings maßgeblich dazu beigetragen, dass der SCA mit 35:14 Toren und 29 Punkten als Herbstmeister der Fußball-Kreisklasse 2 ER/PEG in die zweite Saisonhälfte geht. „Dominik rackert ungemein viel und schafft Räume für die anderen Spieler“, lobt Spielertrainer Joao Oliveira den 19-Jährigen, der sich in seinem ersten Jahr bei den Erwachsenen gleich einen Stammplatz erkämpft hat. Die besondere Beziehung zum TSV Höchstadt begann 1992, als er mit vier Jahren in eben diesen Verein eintrat, um Fußball zu spielen. Der in Höchstadt-Süd lebende Junge kickte bis zur E-Jugend mit der gleichen Mannschaft – „wir waren einfach stark“. Doch ab dann reichte ein Jahrgang beim TSV nicht mehr für ein Team aus. Deshalb durfte Dominik Leuner im einen Jahr mit den starken 87ern zusammen aufs Feld und musste im anderen Jahr mit den schwächeren 89ern kicken. So stieg er im ersten C-Jugend-Jahr mit dem TSV in die Bezirksliga auf – Segen und Fluch zugleich, denn dort musste sich nun die jüngere Truppe halten. „Ich hatte Angst, abgeschossen zu werden“, erklärt Leuner, warum er sich dazu entschloss, nach Adelsdorf zu wechseln, wo einige Freunde aus der Realschule spielten. Während er dort langsam warm wurde und sein neues Team mit 60 Toren auf Platz 2 in der Kreisliga schoss, gab es für den TSV in der Bezirksliga wirklich nicht viel zu erben – es ging postwendend in die Kreisliga zurück. Aber nicht nur in Vereinen entwickelte sich der „zurückhaltende Typ“ (Leuner über sich) weiter. Die zwei Jahre in der Kreisauswahl („da konnte ich mich nicht richtig durchsetzen“) und vor allem das Kicken mit seinem Cousin Alexander Neidhardt haben ihn weitergebracht. Der heute 25-Jährige, der bei Quelle Fürth und beim FC Großdechsendorf schon höherklassig aktiv war, trichterte seinem jungen Verwandten ein: „Beidfüssigkeit ist alles.“ So half er ihm, sein linkes Bein zu trainieren, bis er damit fast so gut war wie mit dem rechten. „Dafür bin ich ihm sehr dankbar“, sagt Dominik Leuner, der sich auch in Punkto Spielübersicht einiges von seinem Cousin abgeschaut hat. In Adelsdorf musste der Höchstadter immer wieder bei den „Älteren“ aushelfen. So traf er ab und an auch auf „seine TSVler“. Das waren natürlich besondere Spiele. Wenn es gegen die 88/89er ging, war Adelsdorf überlegen, doch gegen die 87/88er wurde es immer ein heißer Tanz. Mal gewann sein alter, mal sein neuer Verein. Leuner nahm es gelassen. „Für mich kam es erst darauf an, wenn es wirklich zählt“, sagte er sich und meinte damit die ersten Mannschaften. Dort half er im letzten Jahr als A-Junior schon aus. Das bedeutete eine große Umstellung für ihn. Leuner: „Das Spiel war schneller und härter als in der Jugend. Am schlimmsten war, wenn ich eingewechselt wurde und erst mal auf das Tempo kommen musste. Da stand ich dann nach fünf Minuten da und hab’ geschnauft.“ Nach der Schnuppersaison, in der er bei sieben Einsätzen drei, vier Tore gemacht hatte, nahm er sich für seine erste richtige Erwachsenen-Runde einen Treffer pro Partie vor. „Das habe ich nach dem zweiten Spiel aber zurückgeschraubt“, gibt Leuner zu. Jetzt heißt es: einfach gut spielen. Das bedeutet: „Viel laufen, die Abwehr unter Druck setzen, Bälle abgrätschen und so den Gegner zu Fehlern zwingen.“ Trainer Oliveira gibt ihm dafür das nötige Vertrauen, auch wenn es mal längere Zeit nicht so gut läuft. „Ich habe zwar den Torinstinkt, aber manchmal kann ich es nicht so richtig umsetzen.“ Zu überhastet und unkonzentriert ist er dann auf dem Feld, neigt dazu, den Kopf gleich in den Sand zu stecken.
„Für sein Alter ist er ein sehr cleverer Spieler.“ Spielertrainer Joao Oliveira
Am vergangenen Wochenende etwa wurde mit einem 0:0 bei Germania Forchheim die Vorrundenmeisterschaft perfekt gemacht, doch der 19-Jährige war nicht hundertprozentig zufrieden. Zwei gute Kopfballchancen besaß er nämlich, brachte den Ball aber jeweils „genau auf den Torwart und nicht platziert ins Eck.“ Seine Kopfballschwäche will der 1,73 Meter große Angreifer, der beim 3:0 gegen Bubenreuth vor zwei Wochen erstmals bei den Erwachsenen mit dem Kopf getroffen hatte, noch arbeiten und auch an seiner Faulheit, nach hinten zu arbeiten. Schließlich will er irgendwann auch mal höherklassig spielen – am liebsten mit dem SC Adelsdorf, dem er in diesem Jahr auf jeden Fall den Kreisliga-Aufstieg zutraut. Sein persönlicher Saisonhöhepunkt 2007/08 wird aber wohl der siebte Spieltag der Vorrunde bleiben. In Höchstadt wurde es endlich ernst: Der TSV mit vielen ehemaligen Teamkollegen gegen Leuners SCA. Die Gäste behaupteten sich mit 4:2, und der angehende Bürokaufmann steuerte auch ein Tor bei. Ein tolles Gefühl. „Das war eine große Genugtuung, die alten Kumpels mal zu schlagen“, sagt Dominik Leuner und zeigt ein zufriedenes Lächeln.
|
Nach oben
|
Steckbrief
|
DOMINIK LEUNER
Geburtsdatum 23. Mai 1988 Geburtsort Erlangen Familienstand ledig Wohnort Höchstadt Beruf Auszubildernder zum Bürokaufmann Hobbys Fußball, Basketball, Hockey, mit Freunden weggehen Spitzname Hamid („Meine Kumpel meinen, ich schau' aus wie ein Türke“) Vorbild – Verein SC Adelsdorf (bis zur C-Jugend TSV Höchstadt) Schönster Erfolg Meisterschaft mit den C-Junioren des TSV Höchstadt Schlimmste Niederlage „Bei der Hallenkreismeisterschaft habe ich einst in letzter Sekunde den Ball frei vor dem Tor an den Pfosten geschossen, sonst wäre ich mit den Adelsdorfer C-Junioren beim Finalturnier dabei gewesen.“
|
Nach oben
|
Spiel der Woche
|
Zum ausführlichen Spielbericht des Spiels gegen den VfB Forchheim bitte hier klicken
|
Nach oben
|
NN 29.09.07 (Spiel der Woche)
|
Ein Wiedersehen mit Rödl SCA erwartet zum Schlagerspiel starken VfB Forchheim
Sie sind inzwischen angekommen in den neuen Gefilden, die Fußballer des SC Adelsdorf. Die Neueinteilung der Kreisklassen bescherte dem SCA einige neue, unbekannte Kontrahenten, unter anderem auch den morgigen Gegner VfB Forchheim.
Gegen den VfB gab es laut SCA-Spielleiter Helmut Wölfel bislang noch keine Punktspiel- oder Pokalbegegnungen - und eine gewisse Unkalkulierbarkeit, was den Saisonverlauf betrifft.
Auch wenn die Adelsdorfer in den bislang absolvierten Spielen nicht immer berauschende Leistungen und «Zauberfußball» geboten haben, kann man mit der bisherigen Punktausbeute zufrieden sein. Nachdem das Saisonziel des SCA, «oben mitspielen» lautet, soll, wenn möglich, auch gegen Forchheim gewonnen werden.
Gegen den «heimlichen Tabellenführer» (die Forchheimer haben ein Spiel weniger als Willersdorf und Adelsdorf) werde dies aber eine sehr schwere Aufgabe, so Wölfel. Der SCA muss neben den noch Rot gesperrten Tosun und Brenner auch auf Nagengast, Herzig und wohl auch auf Spielertrainer Olivera verzichten müssen.
Gerade der erfahrene Olivera wäre als ordnende Hand in der insgesamt noch sehr jungen Mannschaft (um die aus der Jugend in dieser Saison zur 1. Mannschaft gestoßenen Brenner, Leuner und Zagarella) sehr wichtig. Erst vor kurzem nach einem Kreuzbandriss wieder einsatzbereit, klagte der Trainer aber wieder über Knieprobleme.
Riskieren will man beim SCA natürlich nichts und so könnte eine Zwangspause für Olivera die Folge sein. Die Gäste, so deren Trainer Michael Rödl, wollen mit einem Auswärtserfolg in Adelsdorf weiter auf sich aufmerksam machen. Michael Rödl war, und das macht die ganze Sache pikant, vier Jahre Jugendtrainer beim SC Adelsdorf, wohnt in Adelsdorf und spielte vor fünf Jahren selbst als Libero beim heutigen Gastgeber und freut sich auf ein Wiedersehen mit ehemaligen Mitspielern wie z. B. Georg Wildenauer.
Verletzte sind ebenfalls zu beklagen. So muss Rödl auf seine Stammspieler Spielmacher Andre Schmitt und Stürmer Thomas Czepluch verzichten. Doch mit der mannschaftlichen Geschlossenheit - eine Stärke des VfB - kann man, so Rödl, auch gegen den Tabellenersten bestehen. Rödl tippt auf ein knappes 2:1 für sein Team, das sich damit oben in der Tabelle festsetzen könnte.
|
Nach oben
|
NN 20.07.07
|
Konkurrrenz tippt auf die Germania 08
Forchheims Kreisligaabsteiger wurde bei Umfrage «Wer wird Meister?» in KK 2 am häufigsten genannt
Die Karten für die neue Saison 2007/08 sind gemischt. Die 15 Fußballvereine der Kreisklasse 2 Erlangen/Pegnitzgrund haben das «Wechselspiel» zwischen den Spielzeiten hinter sich. Wer ging, wer kam? Antwort gibt die NN-Befragung der Vereine, die am 5. August die erste Runde um Punkte bestreiten werden.
Glaubt man den Fachleuten bei den 15 Clubs, dann kann im Sommer 2008 der Meister nur Germania 08 Forchheim heißen. Der Kreisligaabsteiger wurde auf die Frage nach dem Favoriten gleich neun Mal genannt.
Behalten die Experten recht, dann müsste dahinter die DJK Hallerndorf als Vizemeister ins Ziel gehen. Immerhin sechs Konkurrenten halten die Elf aus dem Aischgrund für einen Topfavoriten.
Drei Mal wurden auch der SC Adelsdorf und der VfB Forchheim 1861 genannt, zwei Mal der SV Bubenreuth. Je eine Stimme bekamen Kreisliga-Absteiger DJK Eggolsheim und die DJK Willersdorf.
Von diesen genannten Favoriten halten sich nur die «Germanen» nicht bedeckt. Die anderen sprechen beim Saisonziel vage von «vorne mitspielen», von «vorderem Drittel» oder «Platz im vorderen Mittelfeld». Die Forchheimer halten es germanisch knapp: Rang 1 oder 2 - Punkt.
Das übliche Stühlerücken der Trainer hielt sich diesmal in Grenzen. «Neue Besen» kehren nur beim SV Baiersdorf II, beim SV Bubenreuth, der SpVgg Etzelskirchen und beim Topfavoriten Germania Forchheim.
Spielerwechsel
SC Adelsdorf: Zugänge: Markus Hausmann (Siemens Erlangen), Markus Willert (TSV Röttenbach), Christian Philipp (SC Gremsdorf), Murat Erboga (TKV Forchheim), Daniel Brenner, Dominik Leuner, Patrick Friedrich, Paolo Zagarella, Johannes Münch (alle eigene Jugend); Abgänge: Daniel Eibert (FSV Buttenheim); Trainer: Joao Oliveira (wie bisher); Favorit: Germania Forchheim, DJK Hallerndorf, DJK Eggolsheim); Ziel: vorderes Mittelfeld.
Baiersdorfer SV II: Zugänge: Fabian Metzner (JFG Franken Forchheim), Cihan Turgut (SC Eltersdorf II), Bastian Böhm (SC Uttenreuth/Jugend), Ralf Kraus (reaktiviert), Ümit Polat (SV Bammersdorf), Thomas Pecho, Tobias Ziegler, Philipp Keul, Max Neuner (alle eigene Jugend); Abgänge: Stefan Fabian (SV Bubenreuth), Thomas Wasser (SV Poxdorf), Torsten Kruse (FC Burk), Christian Siebert (DJK Pinzberg); Trainer: Gerhard Herzer (eigener Verein/neu); Favorit: DJK Hallerndorf, SV Bubenreuth; Ziel: Klassenerhalt.
SV Bubenreuth: Zugänge: Michael Benning, Stefan Fabian (beide Baiersdorfer SV), Christopher Preller (keine Angabe), Claus Mesch (SV Weiherhof), Daniel Cavnar, Boris Kränzlein, Thomas Macht, Patrick Mage, Daniel Naschwitz, Marc Simon (alle FC Erlangen-West), Christian Becker, Benjamin Ilgner, Sören Koch, Bernd Meyer, Sebstian Schmidt, Felix Schmitt (alle eigene Jugend); Abgänge: Matthias Zipfel (Spielertrainer SF Laubendorf); Trainer: Michael Benning (Spielertrainer Baiersdorfer SV/neu); Favorit: Germania Forchheim; Ziel: oberes Tabellendrittel.
FC Burk II: Zugänge: Dogukan Karabag (eigene Jugend); Abgänge: Helmut Leidner (DJK Pinzberg), Stefan Mauser (pausiert), Jochen Hofmann, Sven Schulze (beide eigene AH); Trainer: Walter Horsch (wie bisher); Favorit: SC Adelsdorf, Germania Forchheim; Ziel: Klassenerhalt.
DJK Eggolsheim: Zugänge: Kadri Shega (DJK Wimmelbach), Andy Kraus (TSV Hirschaid), Firat Akpinar (keine Angabe), Matthias Amon, Bastian Spinner, Bernhard Pinsel (alle eigene Jugend); Abgänge: Markus Rammig, Andreas Hoffmann (SV Bammersdorf); Trainer: Christian Böhm (wie bisher); Favorit: Germania Forchheim; Ziel: vorderer Mittelfeldplatz.
SpVgg Etzelskirchen: Zugänge: Bernd Dietze (Hammerbach), Stefan Geier (FC Burk), Marcel Litz (SpVgg Uehlfeld/Jugend), Mirco Mülling (Heimbuchenthal), Markus Thomä (TSV Lonnerstadt), Marc Felber (SpVgg Mühlhausen), Thomas Kügel (ASV Höchstadt), Dominik Staudigel, Marc Brehm (beide JFG Ebrach/A.); Abgänge: Mustafa Cüre (SV Langensendelbach), Andreas Dennerlöhr (Laufbahn beendet); Trainer: Stefan Geier (FC Burk/neu); Favorit: Germania Forchheim, Eggolsheim, VfB Forchheim; Ziel: besser als letzte Saison.
1. FC Germania 08 Forchheim: Zugänge: Sonder Hantal, Erhan Polat (beide Jahn Forchheim II), Philipp Boye (FSV Wendelstein), Cem Camuz, Onur Safra (beide JFG Franken), Eidenhardt (SV Bammersdorf), Gido Salihovic (TSV Neunkirchen); Abgänge: Norman Landgraf, Stefan Singer (beide Baiersdorfer SV), Tobias Gebhardt (SpVgg Reuth), Dieter Schmidt (SV Weilersbach); Trainer: Gido Salihovic (TSV Neunkirchen/neu); Favorit: VfB Forchheim, DJK Hallerndorf; Ziel: Platz 1 bis 2.
SpVgg Jahn Forchheim II: Zugänge: Sebastian Hösch (JFG Franken Forchheim), Serhat Atim (SV Pretzfeld), Denis Atar (FC Burk), Nils Reiche (FC Burk), Christian Täubl (VfB Forchheim), Ali Moggahan (Germania Forchheim), Konstantinos Ziliaskopoulos (VfB Forchheim); Abgänge: Sonder Hantal, Erhan Polt (beide Germania Forchheim), Alexander Schrifer (TSV Ebermannstadt), Matthias Kraus (TSV Kirchehrenbach); Trainer: Besnik Avdiji (neu, eigener Verein); Favorit: Germania Forchheim; Ziel: gesichertes Mittelfeld. VfB Forchheim: Zugänge: Peter Gwiozda (Baiersdorfer SV), Florian Meinzinger (FC Niederlindach), Christian Beinlich (TSV Neuhaus), Norbert Zimmerer (Jahn Forchheim), Daniel Ruppert, Martin Koschmieder, Michael Zorawik (alle JFG Franken), Bastian Schmidt (reaktiviert); Abgänge: Vas. Ziliaskopoulos, Christian Täubl (beide Jahn Forchheim); Trainer: Michael Rödl (wie bisher); Favorit: DJK Hallerndorf, DJK Willersdorf; Ziel: besser als im Vorjahr.
DJK Hallerndorf: Zugänge: Forian Stühler (SV Weilersbach), Michael Runda, Christian Speerl, Andy Schmitt, Felix Herrmann, Daniel Weilersbacher, Andreas Richter (alle JFG Aischtal); Abgänge: Alexander Büttner, Miguel Loenne; Trainer: Ramo Bajric (wie bisher); Favorit: Germania Forchheim, SV Bubenreuth; Ziel: einstelliger Tabellenplatz.
SpVgg-DJK Heroldsbach/Thurn: Zugänge: Mario Brütting (SV Moggast), Marcel Schöttner (SpVgg Reuth), Michael Brunnacker (BSV Schönfeld), Chris Diem (TSV Hemhofen), Felix Bieber, Michael Mönius, Manuel Güldner (alle eigene Jugend), Christian Cana, Marco Frost; Abgänge: Fabian Lorenz (1. FC Burk), Kevin Grohganz (DJK Wimmelbach), Dominik Heimann (DJK-SC Oesdorf); Trainer: Udo Stanciu (wie bisher); Favorit: DJK Hallerndorf; Ziel: gesichertes Mittelfeld.
TSV Höchstadt: Zugänge: Rene Valnion (Bremerhaven), Georg Niklas (eigene Jugend); Abgänge: Steffen Kratz (Lonnerstadt); Trainer: Jochen Limmer (wie bisher); Favorit: SC Adelsdorf; Ziel: einstelliger Tabellenplatz.
TSV Neuhaus: Zugänge: Johannes Mattick (eigene Jugend), Christian Dürr beck (reaktiviert), Torsten Kleetz (SV Bammersdorf), Benedikt Grunow (TSV Hemhofen), Florian Dittrich (SC Münchaurach), Florian Birkner (SC Gremsdorf), Michael Hetzner (SV Heuberg), Volker Neuper (FC Großdechsendorf), Michael Polster (o.V.), Mark Barber (SC Adelsdorf); Abgänge: Christian Beinlich (VfB Forchheim); Trainer: Jürgen Möhrenschlager (Spielertrainer, eig. Verein); Favorit: Germania Forchheim, DJK Hallerndorf; Ziel: gesichertes Mittelfeld.
DJK-SC Neuses: Zugänge: Marco Barth (FC Bischberg), Hasan Bessler (DJK Oesdorf), Andreas Betz (DJK Hallerndorf); Abgänge: Markus Vollmayer (Drügendorf), Kertis Sahin (unbekannt); Trainer: Dieter Göbhardt (wie bisher); Favorit: Germania Forchheim, DJK Hallerndorf; Ziel: Mittelfeld.
DJK Willersdorf: Zugänge: Holger Arneth, Sebastian Fischer, Florian Martin (alle JFG Aischtal); Abgänge: Gerald Grimm (Laufbahn beendet), Roman Leistner (DJK Hallerndorf); Trainer: Larry Teusel (wie bisher); Favorit: SC Adelsdorf, VfB Forchheim; Ziel: gesicheres Mittel
|
Nach oben
|
NN 02.07.07
|
SCA redet diesmal nicht vom Aufstieg
Adelsdorf stapelt nach Negativerfahrungen eher tief - Joao Oliveira wieder fit
|
|


|
Nach oben
|
|
|
Drei Punkte in der Tabelle waren es, die den SCA in der vergangenen Saison von Höherem trennten. Dass der SCA seit Jahren als Favorit in die neue Fußballsaison startet, wissen auch Helmut Wölfel, der neue Fußball-Abteilungsleiter, und der neue Vizepräsident des Vereines, Lorenz Galster. Beide beäugten die Zugänge des Kreisklassisten beim Trainingsauftakt aufmerksam, wollten aber zu viel Druck ausüben.
«Vorderes Mittelfeld», so heißt deshalb auch die Devise von Wölfel, der mit seinen Spielern in der kommenden Saison Neuland betritt. Die Klassen-Neustrukturierung ist dafür verantwortlich, dass der SCA in die Kreisklasse 2 und damit zu Auswärtsspielen in die Forchheimer Richtung muss. Vereine aus Willersdorf, Forchheim und Bubenreuth kennen die Adelsdorfer Fußballer allerdings aus früheren Begegnungen.
Trainer Joao Oliveira, der die Adelsdorfer im zweiten Jahr unter seine Fittiche nimmt, fiel in der abgelaufenen Runde das ganze Jahr lang wegen eines Kreuzbandrisses aus, wird aber beim Start wieder aktiv mit von der Partie sein. Oliveira bittet derzeit seine Schützlinge drei Mal in der Woche zum Training, ansonsten reichen zwei Mal wöchentlich.
Zwei Fliegen mit einer Klappe wollen die schwarz-gelben Kicker vom 19. bis 22. Juli schlagen. Dann nämlich bekommen sie in Österreich den letzten Schliff vor Rundenbeginn. «Dann lernen wir sozusagen spielerisch unsere neue Partnergemeinde Feldbach kennen», so Wölfel schmunzelnd.
Unter den Neuzugängen sind einige, die schon einmal beim SCA kickten. Im Tor stand schon beim Auftakttraining am Samstag Markus Hausmann (kommt von Siemens Erlangen/früher auch in Hammerbach aktiv). Verstärkt werden die Adelsdorfer zudem durch Murat Erbaga (Türkischer KV Forchheim), Markus Willert (TSV Röttenbach) und Christian Philip (SC Gremsdorf). Aus der eigenen Jugend rücken auf: Daniel Brenner, Dominik Leuner, Paolo Zagarella, Johannes Münch, Patrick Friedrich, Benny Abwandner und Julian Albrecht.
|
Nach oben
|
|
 |