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Relegationsspiele

Die Zeitungsberichte sind aus der lokalen Presse entnommen
NN = Nordbayerische Nachrichten
FT = Fränkischer Tag



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Aufsteiger in die Kreisliga 2009


Kreisliga - Aufsteiger 2009 Spieler von oben Links: Brenner Daniel, Mönius Florian, Scheid Daniel, Willert Marcus, Rösch Christoph, Nagengast Tobias, Wildenauer Georg, Zecho Dominik, Mitte: Galster Lorenz, Oliveira Joao, Berner Dittmar, Rosenbach Dominic, Wildenauer Peter, Reitz Andre, Lausen Tim, Wölfel Helmut, Jedlitschka Jens, Herzig Roland Unten: Herzig Andre, Glöckler Oliver, Hörning Patrick, Kirchhof Antony, Hausmann Marcus, Kretschmann Patrick, Leuner Dominik, Mönius Bastian, Christian Nagengast



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NN (09.06.09)

Das Ende der üblen Legende

Das Ende der üblen Legende Man nannte sie die «Unaufsteigbaren» - denn nach dem Abstieg aus der damaligen A-Klasse (der heutigen Kreisliga) im Jahr 1995 waren die Fußballer des SC Adelsdorf gefühlte 15 Mal in der Relegation gescheitert.

Doch am Sonntag wurde bekanntlich der Bann gebrochen: Mit einem 2:1 über den SV Osternohe feierte der SCA endlich den Wiederaufstieg - und man kann sich vorstellen, dass es bei dieser Party überschwänglicher zugegangen sein dürfte als andernorts.

Stellt sich die Frage: Ist das Signal aus Adelsdorf bei anderen «Unaufsteigbaren» angekommen? Bei der SpVgg Greuther Fürth etwa, der ewigen Fünften in der Zweiten Bundesliga. Denn die «Greuther» sind ja schließlich erst im März eine Jugendpartnerschaft mit dem SCA eingegangen - und an der Aisch hat diese Verbindung erste Früchte getragen.

Vielleicht folgt der Seniorpartner ja irgendwann mal nach. Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt, und die Freunde in Adelsdorf haben vorgemacht, dass man einen Fluch abschütteln kann - wenn man wirklich will.



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NN (09.06.09)

«Rache» in Aisch
Triumphzug des SC Adelsdorf im Nachbarort

Helmut Wölfel, Fußballabteilungsleiter beim neuen Kreisligisten SC Adelsdorf, blickt mit einer gehörigen Portion Zuversicht in die fußballerische Zukunft des SCA: «Jetzt müssen wir eben schauen und das Beste daraus machen, kaufen können wir jedenfalls keine Spieler.»


 


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Das Konzept des größten Adelsdorfer Vereines ist in fußballerischer Hinsicht aufgegangen. Der SCA setzte konsequent auf den eigenen Nachwuchs, sagt Wölfel einen Tag nach den spontanen Feiern im Sportheim.

Der Abteilungsleiter hat Urlaub genommen, denn die Feierlaune nach 15 Jahren in der Kreisklasse, der früheren B-Klasse, sei überschwänglich gewesen, sie habe bis in die frühen Morgenstunden angehalten: «Einige Jungs sind sogar noch nach Erlangen gefahren.»

Wölfel ist seit drei Jahren Abteilungsleiter, war vorher acht Jahre lang Spielleiter und weiß, dass seinerzeit die Kollegen vom Nachbarverein SC Hertha Aisch bei ihrer Aufstiegsfeier mit Pauken und Trompeten durch Adelsdorf gefahren sind. Quasi als Revanche ließen sich SCA-Spieler und Fans am Sonntagabend nicht zweimal bitten. Ein Traktor samt Anhänger wurde schnell organisiert, die ganze Mannschaft aufgeladen und ab ging es nach Aisch, um auch dort zu zeigen, dass der SC wieder da ist, wo er schon lange hin wollte.

Als Aufstiegskandidat wurde man bekanntlich immer wieder gehandelt, bloß klappen wollte das mit der Kreisliga einfach nicht. Fast hätte sich dieses Szenario heuer wiederholt. «Wir brauchten einen Ruck in der Mannschaft, sonst wären wir wieder auf dem dritten oder vierten Platz gelandet», meint Wölfel und erinnert an die Entlassung des Trainers Joao Oliveira im Mai, kurz vor Saisonende. «Das 0:3 gegen Höchstadt war der Auslöser», so Wölfel rückblickend.

Ex-Spieler Dietmar Berner übernahm als Interimstrainer die «finale Betreuung». Ein neuer Trainer, sagt Wölfel, sei mit Michael Hutzler (Weingarts) schon gefunden. Mit Hutzler, einer jungen Mannschaft und zwölf neuen Leuten aus der eigenen Jugend gehe es dann darum, die Kreisliga zu halten, so der Wunsch des Abteilungsleiters.

Interessante Paarungen stehen dann an. Adelsdorf kickt wieder gegen den Lieblingsgegner Röttenbach. 500, ja sogar 1000 Zuschauer waren bei diesen Begegnungen keine Seltenheit. Der SC Adelsdorf weiß übrigens auch, wie die Luft in der Bezirksliga riecht. Von 1954 war der SC bis 1962/63 in dieser Klasse. Von 1965 an wieder, elf Jahre lang. Dann ging es runter in die A-Klasse, 1995 in die B-Klasse.

Kein Wunder, wenn man in Adelsdorf nun von einem «historischen Moment» spricht. Offiziell feiern kann man dann auch noch mit den Aufstiegskickern. Bloß wann das Fest steigen wird, wusste auch Helmut Wölfel am «Blauen Montag» noch nicht. «Bestimmt in den nächsten zwei Wochen», so seine Einschätzung.



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NN (08.06.09)

Glanz und Gloria in Weilersbach
SC Adelsdorf schafft mit 2:1 den Aufstieg in die Kreisliga - Rekordkulisse

Der SC ist durch. Mit einem 2:1-Sieg im entscheidenden Relegationsspiel krönt die Mannschaft eine Klasse-Saison und steigt in die Kreisliga auf.
Die Partie gegen Osternohe hatte in Weilersbach eine wahre Rekordkulisse: 1250 Zuschauer sahen den SCA siegen.

Mit der gleichen Startelf wie schon im Match gegen Weisendorf gelang dem SCA in einem noch dramatischeren Spiel kurz vor Ende der regulären Spielzeit unter Interimstrainer Dietmar Berner «der große Wurf«. In der ersten Hälfte erspielten sich der SCA ein Übergewicht, weil man mehr in die Partie investierte als der Osternoher Kontrahent. Folgerichtig war es auch der SCA, der vorlegte. Markus Willert ließ nach einem von Daniel Brenner herein gegebenen Eckball mit einem platzierten Kopfball dem Osternoher Schlussmann keine Abwehrchance und seinen Anhang das erste Mal jubeln (30. Minute).

Chancen ungenutzt
Die weiteren Chancen ließ Adelsdorf danach ungenutzt. Im zweiten Spielabschnitt kam Osternohe besser ins Spiel. Dem SCA Paroli bietend, hatte man mehrere Chancen auf den Ausgleichstreffer. Die größte Möglichkeit bereits für die Vorentscheidung zu sorgen hatte auf Adelsdorfer Seite Christoph Rösch. Leider gelang es ihm nicht, nachdem er den SVO-Keeper ausgespielt hatte, den Ball im Tor zu versenken (60. Minute). So wurde es noch mal spannend.

In der 70. Minute entschied der Unparteiische nämlich auf Strafstoß für Osternohe, nachdem SCA-Torhüter Markus Hausmann einen bereits gesicherten Ball wieder fallen ließ und dann einen SVO-ler foulte, der sich das Leder schnappen wollte. Norbert Matschke verwandelte sicher zum 1:1. In den folgenden Spielminuten wogte das Spiel hin und her.

In der 88. Minute markierte Christoph Rösch - wie eingangs erwähnt - mit einem Kunstschuss aus halbrechter Position, der links oben im Torwinkel einschlug, das goldene Tor zum 2:1 für den SCA, bei dem es nach dem kurz darauf folgenden Schlusspfiff «kein Halten mehr« gab.

SC Adelsdorf: Hausmann, P. Wildenauer, Glöckler, G. Wildenauer, Willert, Lausen (75. Mönius), T. Nagengast (60. Herzig), Leuner, Brenner (90. Zecho), Rösch.



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FT (07.06.09)

SC Adelsdorf steigt auf - endlich!

Mit einem 2:1 im Spiel gegen den höherklassigen SV Osternhohe verlässt der SC Adelsdorf die Kreisklasse Richtung Kreisliga. Nach etlichen vergeblichen Anläufen war die Freude am Spielort Weilersbach riesig.

In der Schlussviertelstunde hätten wohl die wenigsten der treuen SCA-Fans unter den 1500 Zuschauern noch viel Geld auf ihre Mannschaft gesetzt. Lange hatten die Mannen von Interimstrainer Dietmar Berner mit 1:0 geführt (Markus Willert staubte ab, 31. Minute). Verdient sogar. Als der Kreisligist SV Osternhohe durch einen Foulelfmeter zum 1:1 (72.) ausgeglichen hatten, wackelte die Abwehr um Markus Willert doch bedenklich. Das sonst so sichere Kombinationsspiel kam fast völlig zum Erliegen. Den nervösen Schwarz-Gelben unterliefen Stoppfehler, Pässe landeten überall, nur nicht beim Mitspieler. In der 89. Minute aber, als die Verlängerung schon deutlich an die Tür klopfte, gelang doch der Siegtreffer. Christopher Rösch zirkelte den Ball aus gut 25 Metern von halbrechts mit links über den SVO-Keeper in den Winkel.
Nach einigen Minuten des Zitterns war der erste Aufstieg nach über 40 Jahren für den SC Adelsdorf dann perfekt – und die Freude darüber grenzenlos. Bürgermeister Karsten Fischkal gratulierte mit einem Karton Sekt, irgendwoher kamen etliche Kasten Bier, in Minutenschnelle hatten die Spieler Aufstiegs-T-Shirts übergestreift. Und eine halbe Stunde nach dem Schlusspfiff kam auch der erst am vorletzten Spieltag geschasste Ex-Trainer Jao Oliviera zum Gratulieren aufs Feld.


 


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NN (03.06.09)

SCA hatte mehr Glück
Adelsdorf versetzt Weisendorf den Relegations-K.o.

Die «Relegationsrevanche» vor knapp 1000 Zuschauern im Röttenbacher Lohmühlstadion ist dem SCA geglückt. Die Adelsdorfer gewannen in einem bis zum Schluss spanndenden Spiel knapp mit 3:2.


 


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Die erste Chance für den ASV, der anfangs etwas mehr Ruhe in seinem Spiel hatte, erspielten sich Oliver Maier und ASV-Top-Torjäger Thomas Stockhorst in Koproduktion. Stockhorsts Abschluss geriet dann aber zu einem Mittelding zwischen Pass und Schuss und fand in der Mitte keinen Abnehmer. Kurz darauf hatte Adelsdorf eine gute Torchance. Nach einem Mißverständnis in der ASV-Abwehr kam Tobias Nagengast ans Leder, bugsierte den Ball aber sowohl am heraus geeilten ASV-Schlussamnn Jörg Körner als auch links am Tor vorbei.

Besser machte es fünf Minuten später Weisendorf Spielertrainer Bernd Fuchsbauer. Schön im Strafraum bedient, schob er unhaltbar für SCA-Keeper Hausmann zum 0:1 ein. Beim zweiten Tor für den ASV war Fuchsbauer dann selbst der Vorbereiter. Nachdem er sich links durchgesetzt hatte, passte er nach innen wo Stockhorst vor seinem Adelsdorfer Widersacher einnetzen konnte.

Acht Minuten vor der Pause jubelten die ASV-ler dann über ihr vermeintliches 3:0, das der Schiri aber nicht anerkannte. Vielmehr durften die Adelsdorfer im nachfolgenden Angriff den Anschlusstreffer von Dominik Leuner feiern, der die Vorlage von Georg Wildenauer konsequent nutzte. Als dann kurz vor dem Wechsel Daniel Brenner sogar das 2:2 erzielte, war die «Adelsdorfer Welt» wieder in Ordnung.

In der zweiten Hälfte tat sich dann längere Zeit wenig vor beiden Toren. Dafür passierte in der 70. Minute um so mehr. Erst brachte Tobias Nagengast den SCA mit 3:2 in Führung, dann musste Weisendorf neben Stockhorst auch noch Keeper Jörg Körner ersetzen, der nach einem Zusammenprall mit einem SCA-ler mit einer schweren Gehirnerschütterung nicht mehr weiter machen konnte. Von ihm übernahm Spieler Steffen Carstens die Torwarthandschuhe.

Am Ende jubelten also die Adelsdorfer, die nun in die nächste «Aufstiegs-K.o.-Runde» gehen dürfen.



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FT (03.06.09)

   


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Bericht Jens Jedlitschka (29.05.09)

SCA 2 unterliegt in der Relegation zur Kreisklasse

Diese Partie der Adelsdorfer Zweiten gegen die Bezirksliga-Reserve aus Rupprechtstegen war ein weiteres Spiel in der Relegations-Geschichte des SCA, bei dem man die bessere Mannschaft war und am Ende doch als Verlierer den Platz verlassen musste.

Den besseren Start erwischte allerdings Rupprechtstegen, das mit seinem ersten Angriff nach 10 Sekunden beinahe das 1:0 erzielt hätte. Ein langer Ball segelte über die Adelsdorfer Abwehr direkt auf Böhm, der jedoch freistehend verzog. Nur zwei Minuten später haderte der SCR mit dem nicht immer ganz souverän wirkenden Schiedsrichter wegen eines aus deren Sicht nicht gegebenen Foulelfmeters. In der Folgezeit kam Adelsdorf jedoch besser ins Spiel und konnte durch einige schnell vorgetragene Angriffe für Gefahr sorgen, so auch in der 16. Minute, als Hörning aus halblinker Position verzog. In der 20. Minute war es dann Nagengast, dessen Direktabnahme nach Flanke von Siegl knapp über das Tor strich. Die einzig nennenswerte Offensivaktion hatte Rupprechtstegen in dieser Phase durch Döring, dessen Fernschuß in der 32. Minute wenige Zentimeter zu hoch angesetzt war. Ebenfalls ein wenig zu hoch war ein Freistoß von Hörning aus halbrechter Position (41.).
Direkt vor der Halbzeitpause dann noch einmal der SCR: Lambert passte scharf vors Tor, doch Scharrer konnte das Zuspiel nicht richtig erreichen. So wechselte man torlos die Seiten. Nach der Pause übernahm der SCA zunehmend das Kommando, während Rupprechtstegen sich fast ausschließlich aufs Kontern verlegte. In der 50. Minute war es Nagengast, der bei einem 22-Meter-Freistoß knapp über das Tor zielte. Derselbe Spieler prüfte in der 57. Minute den starken Torhüter Singer mit einem schönen Schuß von der Strafraumgrenze. Nur kurz danach tankte sich Siegl durch die Abwehr des SCR, scheiterte jedoch ebendfalls am Torhüter (61.). In dieser Phase fiel dann doch ziemlich überraschend der entscheidende Treffer für Rupprechtstegen: nach einem schönen Pass von Gerstacker umspielte Lambert seinen Gegenspieler und traf mit einem trockenen Flachschuss von der Strafraumkante zum 1:0 (65.).
Der SCA warf nun alles nach vorne gegen eine dicht gestaffelte Abwehr des SCR. In der 73. Minute war es wieder TW Singer, der einen Flachschuss von Siegl mit dem Fuß parierte. Und wiederum war es Siegl, der nach einem schönen Solo am Torhüter scheiterte, anstelle den Ball zu einem von zwei besser platzierten Mitspielern zu spielen, die diesen nur noch ins leere Tor hätten schieben müssen (81.). Rupprechtstegen hingegen verbuchte einige Konterchancen, die jedoch nicht konsequent zu Ende gespielt wurden und somit nichts einbrachten.
Der SCA hatte seine letzte Gelegenheit zum Ausgleich in der 90. Minute, als Müller nach einem schönen Zuspiel von Daniel Mönius nur das Außennetz traf.
Somit blieb es am Ende beim 1:0 für Rupprechtstegen, das in einem Spiel auf gutem Niveau etwas glücklich die Oberhand behielt.

Nichtsdestotrotz herzlichen Glückwunsch von Seiten des SCA und alles Gute für das entscheidende Relegationsspiel gegen Schönfeld !



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