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Zeitungsberichte

Die Zeitungsberichte sind aus der lokalen Presse entnommen
NN = Nordbayerische Nachrichten
FT = Fränkischer Tag



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NN (16.05.2009) - Spiel der Woche

Liegen Nerven blank?
TSV Neuhaus hofft auf einen «angeschlagenen» SCA


Für den TSV Neuhaus geht es morgen eigentlich nur um die «Goldene Ananas", denn die Truppe von Spielertrainer Jürgen Möhrenschlager steht schon seit geraumer Zeit als Absteiger fest. Doch vielleicht kann man das Saisonfinale wenigstens noch dadurch «retten», dass man dem Lokalrivalen SC Adelsdorf noch die Suppe versalzt.

Für Gastgeber SCA geht es um alles: Man will nach wiederholten Anläufen endlich wieder in die Kreisliga aufsteigen und darf sich deswegen keinerlei Punktverluste in den letzten zwei Spielen leisten. Lauert doch die punktgleiche SpVgg Heroldsbach auf einen Ausrutscher der Adelsdorfer, um diesen eventuell im letzten Moment doch noch vom zweiten Platz zu verdrängen. Und vielleicht gelingt es ja sogar noch, Spitzenreiter SV Bubenreuth wieder zu verdrängen.

In den vergangenen Jahren waren die Adelsdorfer immer wieder nah dran aufzusteigen, doch sie schwächelten in der Endphase und wurden noch eingefangen. Dies will man dieses Jahr unbedingt vermeiden und hat sich deshalb zwei Spiele vor Schluss dazu entschlossen, Spielertrainer Joao Oliveira nach der 0:3-Niederlage gegen den TSV Höchstadt am vergangenen Wochenende seines Postens zu entheben, um, so Spielleiter Helmut Wölfel, in den entscheidenden letzten zwei Partien nochmals einen Motivationsschub einzuleiten.

Für Oliveira kam die Entlassung überraschend, die ihm Vorsitzender Lorenz Galster am Dienstag vor dem Training der «Ersten» mitgeteilt hatte. Zwar stand schon seit einiger Zeit fest, dass er am Saisonende aufhören würde, doch er hatte nicht mit einer vorzeitigen Entlassung gerechnet.

Dietmar Berner, ein früherer aktiver Spieler und letztjähriger Trainer der Reserve, wird nun für zwei Spiele als Interimscoach agieren, ehe Michael Hutzler (er kam vom Bezirksligisten Weingarts) in der nächsten Saison das Ruder übernimmt.

Am Ende wird man in Adelsdorf wissen, ob die Aktion Trainerentlassung die richtige Maßnahme war. Freuen wird es wahrscheinlich den morgigen Gegner, der darauf hofft, dass die in Adelsdorf vorgenommene Trainerentlassung so etwas wie ein Anzeichen dafür war, dass die Nerven blank liegen. Und man gegen einen psychisch angeschlagenen Gegner eventuell leichteres Spiel haben könnte. Denn, obwohl man als Absteiger feststeht, will man im Derby auf keinen Fall freiwillig die Punkte hergeben. Im Spiel der Vorrunde trennte man sich in Neuhaus mit einem 0:0. Ein solches Ergebnis, so Abteilungsleiter Manfred Oppelt, könnte morgen durchaus drin sein. JÜRGEN FICHTELMANN


 


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NN (14.05.2009)

Joao Oliveira muss sofort den Hut nehmen
Fußball-Kreisklassist hat sich mit sofortiger Wirkung von seinem Spielertrainer Joao Oliveira getrennt.

Der Verein sah sich zu diesem Schritt gezwungen, weil das Saisonziel, besonders nach der jüngsten 0:3-Pleite beim TSV Höchstadt, stark gefährdet sei, und man für die restlichen Spiele inklusive möglicher Aufstiegsrelegation nochmals neue Impulse setzen will. Ungeachtet dessen bedankt sich der SCA bei Oliveira für die «sehr gute Arbeit der vergangenen drei Jahre«. Sein Amt wird bis Saisonende Ex-Spieler Dietmar Berner (vorjähriger Trainer der Reserve) übernehmen.



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NN (12.05.2009)

Sport-Splitter

Der SC Adelsdorf hat als Trainer für seine zweite Fußball-Mannschaft für die kommende Saison Alfred Bauer, derzeit Trainer beim A-Klassisten SC Oberreichenbach, verpflichtet. Alfred Bauer, gleichzeitig auch Trainer beim DFB-Stützpunkt in Schlüsselfeld, soll die positive Entwicklung der SCA-Reserve, die aktuell den zweiten Platz in der A-Klasse 7 belegt, weiterführen sowie den neuen Trainer der «Ersten», Michael Hutzler, bei der Entwicklung der vielen jungen Eigengewächse unterstützen. Die Abteilungsleitung des SCA zeigt sich «sehr froh über diese Verpflichtung, weil Bauer mit seiner Erfahrung, hohen Fachkompetenz sowie seiner Fähigkeit, mit jungen Spielern umzugehen, eine ideale Besetzung für unsere Zweite darstellt».



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NN (19.04.2009) - Spiel der Woche

SCA will das Tabellenbild gerade rücken

Adelsdorf ist vor dem Hit gegen Vestenbergsgreuth «nur» Vierter, virtuell aber top SCA will das Tabellenbild gerade rücken Noch hängt das Tabellenbild in der Kreisklasse 2 Erlangen-Pegnitzgrund ein wenig schief, dennoch steht fest, das sich am Sonntag (15 Uhr) mit dem SC Adelsdorf und dem TSV Vestenbergsgreuth zwei Aufstiegskandidaten gegenüber stehen.

Gewinnen die SCA-Mannen von Spielertrainer Joao Oliveira - dieser hört bekanntlich am Saisonende nach drei Jahren Trainertätigkeit auf - dann hätten sie nicht nur die Gäste vom zweiten Tabellenplatz verdrängt, sondern auch Chancen Tabellenführer zu werden, wenn zur gleichen Zeit der SV Bubenreuth zu Hause gegen den ebenfalls noch ambitionierten TSV Höchstadt Punkte ließe.

Nach wiederholten, vergeblichen Anläufen wollen die Adelsdorfer heuer den Wiederaufstieg in die Kreisliga schaffen. Da man, so die Hochrechnung von Spielleiter Helmut Wölfel, noch zwei Spiele im Rückstand sei, könne man mit einem Erfolg gegen Vestenbergsgreuth nicht nur den SV Bubenreuth ablösen, gegen den man zu Hause am Ostersamstag beim «dummen» 2:2 zwei Punkte unnötig hergeschenkt habe, sondern auch die mögliche Tabellenführung nach zwei gewonnenen Nachholspielen punktemäßig absichern.

Damit morgen nicht das Gleiche passiert wie gegen Bubenreuth, will man gegen die Vestenbergsgreuther ähnlich wie in der Vorrunde auftreten, als man auf Gegners Platz - spielerisch klar überlegen - locker mit 3:0 gewinnen konnte. Joao Oliveira hat mit Ausnahme von Frank Scheidel, der sich das Schlüsselbein gebrochen hat (er kam zu Beginn der Saison vom VfB Forchheim) alle Mann an Bord.

Wölfel tippt auf einen knappen 2:1-Sieg für seine Mannschaft, die beim 2:1 in Hallerndorf zu überzeugen wusste und in dieser Form auch gegen die Youngsters aus dem Teedorf bestehen sollte.

Gewinnen wollen natürlich auf der anderen Seite auch die Spieler des TSV Vestenbergsgreuth. Vestenbergsgreuths Vorsitzender Helmut Lottes, der seine Mannschaft zurzeit als «gut in Schuss» einstufe, ist sich sicher, dass Trainer Ralf Strässer die Mannschaft auf das schwere Auswärtsspiel in Adelsdorf bestens vorbereitet hat, so dass man zumindest einen Punkt aus dieser Partie mitnehmen könne.

Mit dem bisherigen Verlauf der Saison ist Lottes mehr als zufrieden. Man hatte sich als Saisonziel einen Platz im vorderen Mittelfeld gesetzt und habe das Ziel bisher mehr als erreicht.Über einen möglichen Aufstieg in die Kreisliga denkt der Klubchef, der ja die Regionalligazeiten der «Greuther» noch bestens in Erinnerung hat, im Moment noch nicht nach. Er glaubt, dass gegen Adelsdorf sogar mehr als nur ein Unentschieden drin sein könnte, denn zurzeit sind die Stürmer Heiko Geyer und Steffen Hack gut drauf, die beim 5:1-Auswärtserfolg in Aisch allein das Spiel entschieden hatten.

Morgen allerdings, so Lottes , werde man es mit einem Gegner zu tun haben, der aus einem härteren Holz als Aisch geschnitzt ist, und der einem alles abverlangen werde.



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NN (04.02.09)

Michael Hutzler löst Oliveira ab
SC Adelsdorf hat ab 1. Juli einen neuen Fußballtrainer

Fußball-Kreisklassist SCA ist auf der Suche nach einem Nachfolger für seinen Trainer Joao Oliveira fündig geworden: Ab 1. Juli tritt Michael Hutzler seinen Dienst an.

Zuletzt war der 39-Jährige Spielertrainer bei der DJK Weingarts, in Adelsdorf will er allerdings nur noch als «Stand-by-Spieler» zur Verfügung stehen, so SC-Fußballabteilungsleiter Helmut Wölfel. Schließlich stehen die Adelsdorfer für «Jugendstil» in der ersten Mannschaft, die fast nur aus Einheimischen besteht.

Wölfel: «Wir haben einen großen, jungen und leistungsorientierten Kader. Wir hoffen, dass Michael Hutzler es schafft, weitere Talente zu integrieren, von denen heuer zwölf aus der A-Jugend aufrücken.»

Der SCA-Fußballchef hätte nichts dagegen, falls Hutzler im Sommer einen Kreisligisten übernehmen würde. Nach vielen Jahren, in denen die Adelsdorfer immer wieder knapp gescheitert waren, führen sie auch momentan die Tabelle an. Den Ruf, «unaufsteigbar» zu sein, möchten Wölfel und Co. gerne los werden.

Dazu beitragen sollen auch zwei Neuzugänge, die in der Winterpause zum Kader stießen: Der 28-jährige Frank Scheidel, der im Ortsteil Aisch wohnt, kommt vom VfB Forchheim, der 19-jährige Dominik Zecho, der sein Fußballhandwerk beim SCA erlernt hat und bei den Baiersdorfer A-Junioren aktiv war, kehrt nach einer Verletzungspause zum Stammverein zurück. Den Verein in Richtung TSV Hemhofen verlassen hat Dominik Bärthlein.


 


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NN (14.01.09)

Oliveira sagt «tchau»
Spielertrainer des SC Adelsdorf geht zum Saisonende


Fußball-Kreisklassist SC Adelsdorf und sein portugiesischer Spielertrainer Joao Oliveira haben sich darauf geeinigt, die Zusammenarbeit nach Ablauf der Saison zu beenden.

Oliveira sucht dann nach drei Jahren erfolgreicher Arbeit beim SCA eine neue sportliche Herausforderung, während der Verein mit der Verpflichtung eines neuen Übungsleiters, der noch nicht feststeht, neue Impulse setzen möchte.

Beide Seiten blicken auf eine erfolgreiche Zeit zurück, in der es Oliveira gelungen ist, eine Vielzahl der jungen, eigenen Talente ins Herrenteam zu integrieren. Darüber hinaus nahmen sowohl die 1. als auch die 2. Mannschaft in den vergangenen beiden Spielzeiten jeweils Spitzenpositionen ein. Auch aktuell wieder führt die 1. Mannschaft die Tabelle der Kreisklasse 2 an, die 2. Mannschaft rangiert auf dem zweiten Platz der A-Klasse 7.


 


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NN (24.12.08)

Wenn der SC Adelsdorf kurz vor Weihnachten zu seiner Jahresabschlussfeier einlädt, dann werden traditionell Fußballspieler geehrt, die für die große Sportlerfamilie «rekordverdächtig» im Einsatz waren.


 


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Udo Willert und Georg Wildenauer können ein Lied von den Höhen und Tiefen beim SCA singen. Beide sind nämlich schon über ein Jahrzehnt im schwarz-gelben Trikot des Vereins unterwegs. Beide absolvierten 400 Pflichtspiele und wurde von Abteilungsleiter Helmut Wölfel und Jugendleiter Rainer Bierlein für ihren Einsatz geehrt. Der 31-jährige Wildenauer spielt zwar schon seit seinem 14. Lebensjahr beim SCA, die 400 Fußballspiele im Dress des Vereins werden aber erst ab dem Einsatz in den Seniorenmannschaften gezählt. «14 Jahre dabei, immer wieder vorne mitgemischt, aber nie aufgestiegen», resümierte Wildenauer, der als defensiver Mittelfeldspieler in der vergangenen Saison mit elf Toren sogar Schützenkönig wurde. Der 42-jährige Willert ist bereits seit 35 Jahren im Verein aktiv, derzeit als gefürchteter Tischtennisspieler. Zehn Jahre kickte er in der ersten Fußballmannschaft, heute immer noch in der «AH», und er kümmert sich als Spielleiter dieser Elf um die Organisation. Unvergessen, meinte Willert, bleibe ihm ein Relegationsspiel zum Aufstieg in die Bezirksliga, das der SCA vor vielen Jahren 1:3 gegen Eltersdorf verlor. Der 13-jährige Benjamin Bierlein hat das Zeug, in Zukunft für den SCA ebenfalls Geschichte zu schreiben, denn seine bis jetzt 300 absolvierten Punktspiele in den Jugendteams werden nicht erst ab der Seniorenmannschaft gewertet. Seit sieben Jahren ist der Filius von Jugendleiter Rainer Bierlein als Mittelstürmer unterwegs, wobei der junge Mann in der vergangenen Saison mit 54 Toren aufhorchen ließ. «Ich bleibe beim SC», so Klein Bierlein voller Optimismus. Neben Wildenauer, Willert und Benni Bierlein wurden auch Andreas Markus aus der Jugend für 200 Spiele geehrt. 300 Fußballspiele im Erwachsenenbereich brachten Andre Herzig, Bastian Mönius, Florian Mönius, Daniel Scheidt und Alexander Triebel hinter sich. Für 200 Punktspiele im Trikot des SCA wurden Daniel Brenner, Patrick Hörning, Dominik Leuner, Holger Mönius, Tobias Nagengast, Bernd Ruff, Christoph Rösch und Johannes Warter ausgezeichnet.



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Spiel der Woche

Zum ausführlichen Spielbericht des Spiels gegen SpVgg Zeckern bitte hier klicken



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NN (23.08.2008) - Spiel der Woche

Zeckern ohne Zwang
Neuling SpVgg sieht sich gegen SCA als Außenseiter Zeckern ohne Zwang

Zwei Nachbarvereine treffen morgen (Anpfiff 15 Uhr) in der Kreisklasse 2 aufeinander: Gastgeber SpVgg Zeckern ist auf dem Umweg über die Relegation heuer erst aufgestiegen, die Gäste vom SC Adelsdorf hatten in der Relegation nicht so viel Glück und verpassten zum wiederholten Mal den Sprung in die Kreisliga.

Für Zeckerns Trainer Dieter Feulner sind die Adelsdorfer morgen der klare Favorit, denn schließlich verfüge der SCA über eine erfahrene, eingespielte Truppe, die stets um den Aufstieg mitspiele und auch in dieser Saison vorne mit dabei sein will. Doch Derbys haben wie bekannt ihre eigenen Gesetze, so dass für den Aufsteiger durchaus auch noch eine Überraschung möglich sein könnte.

Feulner trainiert die SpVgg Zeckern nun schon mehr als zwei Jahre und konnte in diesem Jahr den lang ersehnten Aufstieg in die Kreisklasse endlich realisieren. Nun, so Feulner, heiße es erst einmal die Klassenzugehörigkeit sichern, höhere Ziele kämen für seine Mannschaft noch zu früh.

Er ist mit dem Saisonauftakt mehr als zufrieden, denn mit drei Unentschieden und einem Sieg sei man noch ungeschlagen und hofft auch gegen Adelsdorf zumindest auf einen Punkt. Am vergangenen Wochenende führte man bis kurz vor Schluss in Hallerndorf mit 4:1, sah wie der klare Sieger aus, doch dem Gastgeber gelang im Schlussspurt gegen immer mehr nachlassende Zeckerner der unverhoffte 4:4-Ausgleich. Feulner hofft, dass sich dies gegen Adelsdorf nicht wiederholt,

Er setzt darauf, dass die Neuzugänge Milovanovic (vom TSV Röttenbach), Eschbaum (BSC Erlangen), Krebs (Niederlindach) und Dakovic (Röthenbach) einsatzbereit sind, so dass um Libero und Spielführer Lars Daniel eine homogene Mannschaft auflaufen wird.

Nicht ganz zufrieden mit dem bisherigen Abschneiden in der noch jungen Saison ist zurzeit Spielleiter Helmut Wölfel vom SC Adelsdorf. Zwei Mal habe man zwar gewonnen, doch auch zwei Mal verloren, so dass, so Wölfel, jetzt in Zeckern endlich der Knoten platzen müsse, wolle man vorne mitspielen und am Ende der Saison endlich nach wiederholten Anläufen in die Kreisliga aufsteigen.

Spielertrainer Joao Oliveira kann auf die Neuzugänge Christian Nagengast (FSV Erlangen-Bruck II) und Peter Wildenauer, der nach drei Jahren Berufstätigkeit im Ausland zurückgekehrt ist, zurückgreifen. Vom Team der letzten Saison, das nur knapp im Rennen um den Aufstieg scheiterte, sind alle geblieben, so dass Oliveira auf eine eingespielte Truppe vertrauen kann, die eigentlich in der Lage sein sollte vorne mitzuspielen.

Wölfel weiß, dass morgen ein harter Brocken mit der SpVgg Zeckern aus dem Weg geräumt werden muss, doch so langsam müsse man in die Gänge kommen, will man in der Kreisklasse mithalten, die unter anderem durch den Aufstieg des TSV Vestenbergsgreuth und des Baiersdorfer SV II spielerisch zugelegt habe.



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FT (23.08.2008)

Gegen Heimatort getroffen
Steilpass
Der Hallerndorfer Christoph Rösch will mit dem SC Adelsdorf jetzt aufsteigen. Mit sieben wurde er beim Drachensteigen vom Fußballvirus infiziert.

Im kreisklassigen Familienduell der beiden Rösch-Cousins hat sich Christoph mit dem SC Adelsdorf gegen Georg in Diensten der DJK Hallerndorf mit 2:1 durchgesetzt. Trotzdem bekommt der Hallerndorfer, der noch nie das Trikot der DJK getragen hat, den Steilpass zugespielt. Für den 21-jährigen Stürmer stellt die Annahme natürlich kein Problem dar.

Wer hat Sie angespielt?
Georg ist mein Cousin, wir kennen uns also von klein auf. Wir waren gemeinsam in der Grundschule und haben viel Zeit zusammen auf dem Bolzplatz verbracht. Er ist ein ehrlicher Typ und ein guter Fußballer. Er ist wirklich mit dem Herzen dabei und hängt genau wie ich an seinem langjährigen Verein. Trotzdem könnte ich mir vorstellen, dass er sich höherklassig durchsetzen würde.

Wie schaut ihr Laufweg aus?
An meinem siebten Geburtstag hat alles angefangen. Damals war ich mit meinem Vater Bernhard auf dem Sportplatz zum Drachensteigen und nebenan trainierte gerade eine Jugendmannschaft. Damit war das Interesse geweckt und kurz darauf war ich Spieler bei der DJK Willersdorf, wo mein Vater bis zur D-Jugend auch mein Trainer war und wo ich anfangs auch gewohnt habe. Zu der Zeit habe ich über zwei Jahre in der Auswahlmannschaft des Kreises Erlangen/Forchheim gespielt.
Mein Auswahltrainer Jens Jedlitschka aber war gleichzeitig Trainer beim SC Adelsdorf und so wechselte ich zur C-Jugend dorthin, obwohl ich auch ein Angebot aus Baiersdorf hatte. Bis auf die letzte A-Jugend-Saison waren wir auch ziemlich erfolgreich und sind gleich mehrfach aufgestiegen. Das erste Jahr in der ersten Mannschaft war für mich dann relativ schwer, zum einen, weil es vom körperlichen her eine ganz andere Anforderung war, zum anderen fehlte mir wegen des Berufseinstieges auch etwas die Zeit. Trotzdem waren wir oben mit dabei und haben am Ende das Spiel um Platz 2 im Elfmeterschießen gegen Weisendorf verloren. Auch in den nächsten beiden Jahren waren wir immer oben dabei und sind dann doch knapp gescheitert, vor allem die Niederlage in der Relegation 2008 gegen Frauenaurach hat mich persönlich hart getroffen. 1:0 in der 117. Spielminute, das war nicht ganz ohne für mich als junger Spieler.
Zum Start in diese Saison haben wir jetzt zweimal verloren und zweimal gewonnen, unter anderem gegen meinen Heimatort Hallerndorf, wo ich sogar getroffen habe. Über die Saison hinweg sehe ich uns auf jeden Fall unter den ersten vier, zumal ich persönlich endlich meine Oberschenkel-Probleme völlig auskuriert habe.

An wen passen sie weiter?
Ich spiele weiter an Jörg Weber aus Willersdorf, der momentan leider am Knie verletzt ist. Ich kenne ihn seit der Jugend. Wir waren in der Schule in einer Klasse, haben praktisch gleichzeitig mit dem Fußballspielen angefangen und haben dazu auch noch am selben Tag Geburtstag. Auf dem Platz ist er ein wahres Kampfschwein. Außerdem ist er ein lustiger Kerl und immer für eine gute Party zu haben.



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