|
|
 |
 |
 |
 |
Zeitungsbericht NN 21.02.09
|
Boom an den grünen Platten
|
Jugend des SC Adelsdorf als Senkrechtstarter
Erfolg bringt aber auch Probleme «Wir wollen mit unserer ersten Jugendmannschaft in die Bayernliga», sagt Norbert Geier. Der Chef der Tischtennis-Abteilung des SC Adelsdorf beobachtet derzeit einen regelrechten Boom an der grünen Platte in seinem Verein.
|
|


|
Nach oben
|
|
|
Wahrlich sind die Erfolge der drei Schüler- und Jugend-Mannschaften sensationell. Ohne kräftiges Zutun der Funktionäre wären diese Erfolge allerdings nicht möglich. 25 aktive Jugendspieler hat der SCA derzeit an der Platte stehen, die auch aktuell am Punktebetrieb teilnehmen. Jörg Riedel (Betreuer) und der in der ersten Mannschaft an erster Stelle stehende Volker Krumbeck (Trainer) kümmern sich um den Nachwuchs.
|
|


|
Nach oben
|
|
|
Die erste Jugendmannschaft, mit dem derzeitigen Kreisranglistenersten Simon Porsch als Führungsspieler, mit dem Ranglistenzweiten Tizian Schleicher, Markus Nagel und Nicolas Risch dominiert als Aufsteiger die 2. Bezirksliga (siehe auch nebenstehenden Artikel). Mit einem Sprung in die Bayernliga - die höchste Jugendklasse - müssten natürlich einige Klassen übersprungen werden. «Das ist möglich und wird unter den maßgeblichen Verbandsfunktionären besprochen», weiß der Abteilungsleiter.
Klassen übersprungen hat die erste Jugend bereits zuvor. «Und selbst in der dann höheren Liga hatten unsere Jungs keinerlei Probleme», hält Geier fest. Möglich wird der Sprung in die Bayernliga-Nord aber nur, wenn dort nach Rundenende (April) ein Platz frei wird. Dann erst kann sich der Adelsdorfer Nachwuchs mit der Crème de la crème des bayerischen Tischtennis vertraut machen.
Die zweite Jugendmannschaft, sie belegt auch den ersten Platz, spielt (noch) in der 1. Kreisliga. Die dritte Jugend hat den Sprung von der 2. in die 1. Kreisliga vor Augen. Derzeit rangieren sie auf Platz zwei der Tabelle, haben aber zwei Begegnungen weniger als der Erste.
Diese Erfolgsbilanzen, deren Ende ja noch nicht abzusehen sind, stellen sich nicht einfach so ein. Geier: «Wir investieren schon seit vielen Jahren in die Jugend.» So rufen Krumbeck und sein Trainerteam die Jungs mitunter gleich viermal wöchentlich zum Üben. Dazu werden sie zu Sichtungen geladen und beteiligen sich regelmäßig am Stützpunkt-Training, etwa in Fürth oder in Forchheim,
Doch der Erfolg bringt auch Probleme: Zu Hause, in einem Drittel der Aischgrundhalle, wird es regelmäßig sehr eng. Wenn zehn Tische aufgestellt werden müssen, was bei Wettkämpfen und Trainingseinheiten oft nötig ist, dann müsse man «brutal eng zusammenrücken», so Geiers Hilferuf. Manchmal komme es sogar vor, dass Jugendliche wieder nach Hause geschickt werden müssen, weil man keinen Platz mehr habe.
Um diese heikle Situation einigermaßen zu überbrücken, habe man vereinsintern abgesprochen, dass der Tischtennis-Abteilung zumindest freitags zwei Hallenteile zur Verfügung stehen. Für die nächste Saison brauche man aber uneingeschränkt zwei Drittel der Halle für den Trainings- und Punktbetrieb, fordert Geier.
Ein viertes Jugendteam werde eingerichtet, «weil immer mehr Jugendliche zu uns kommen». Eine dritte Herren-Mannschaft sei auch geplant. Zwangsläufig kommen an dieser Stelle die Hallengebühren der Gemeinde ins Gespräch: «Die erschlagen uns regelrecht.» Die Kommune könne doch wenigstens darüber nachdenken, die Hallengebühren für die Jugendarbeit zu senken, meinte Geier.
Wie die Kleinen, so die Großen: Seit einigen Jahren ist der SCA wieder stolz auf zwei erfolgreiche Damen-Mannschaften, die Erste wurde Kreispokalsieger. Und auch die Herren spielen nicht mehr nur auf Kreisebene. Mit Volker Krumbeck, der aus der Bayernliga nach Adelsdorf kam, mit Jürgen Zöbelein (aus der Landesliga), mit Udo Willert, Michael Meier, Johannes Bousios und Geier selbst gibt der SCA in der 3. Bezirksliga den Ton an, belegt mit 30:0 Punkten den ersten Platz.
Der Aufstieg in die 2. Bezirksliga könnte nach dem letzten Spieltag am 3. April mit einem Sieg gegen den etwa gleichstarken TTC Höchstadt winken. Der SCA ist besonders motiviert, schließlich feiert er einen Tag darauf das 40. Gründungsjahr der Tischtennisabteilung. Robert Rau hatte diese 1969 aus der Taufe gehoben. Gespielt hat man damals im Nebenzimmer der Sportgaststätte. «Auf eine, vielleicht zwei Meisterschaften werden wir bei der Geburtstagsfeier sicher anstoßen können», sagt Geier zuversichtlich.
|
Nach oben
|
Tischtennis
|
|
 |